Neue Modulgeneration: CLIC

CLIC-Module / CLIC Measurement Devices

Unsere neue Fahrzeugmessmodulgeneration für die physikalische Messtechnik in Erprobungsfahrzeugen.

Die Aufgaben in der automobilen Messtechnik werden immer umfangreicher. Neben neuer Busanalysen, Videoaufzeichnungen und Fahrerassistenzsystemen nimmt die Zahl der physikalischen Messstellen weiterhin stetig zu. Die aus Kostengründen erfolgende Reduzierung der Anzahl der Versuchsfahrzeuge führt dazu, dass mehr Messkanäle zur gleichen Zeit aufgebaut werden müssen.

Die schnellere dynamische Datenübertragung über die neuen Fahrzeugbusmedien erfordert ähnliche Abtastraten auch für die Erfassung physikalischer Messgrößen. Unsere neue CLIC-Modulgeneration ist speziell für diese gestiegenen Anforderungen entwickelt worden. Damit setzen wir auch im Bereich der Messmodule den Benchmark.

Für die schnellere Datenübertragung steht erstmals ein Ethernet-Modul zur Verfügung, welches bei Bedarf auch in bestehenden CAN-Bus-Installationen verbaut werden kann.

Die Rüstzeiten in der Werkstatt und besonders auf dem Testgelände konnten wesentlich verkürzt werden, weil der geringere Bauraum der CLIC-Module, der Verzicht auf Modulverbindungskabel und die werkzeuglose Einhandmontage den Aufbau erheblich erleichtern.

Die um bis zu mehr als 50% reduzierte Leistungsaufnahme entlastet das Bordnetz und verringert die Wärmeabgabe. Zusätzlich zu den Einsparungen erlaubt ein frei konfigurierbares intelligentes Power-Management das Ausschalten einzelner CLIC-Module, auch innerhalb einer Modulkette. Dadurch ist es möglich einen für mehrere Fachabteilungen nutzbaren Gesamtmessaufbau im Fahrzeug zu integrieren. Es werden nur die für die jeweilige Messaufgabe benötigten Module und Komponenten aktiviert.

Die CLIC-Module können dezentral, blockweise und zentral aufgebaut werden. Als weitere Option sind Module mit Ethernet-Schnittstelle in einem Einschubgehäuse für den ARCOS-Datenlogger erhältlich.
Bei dieser Aufbauart entfällt die Verkabelung zwischen Modulen und Logger vollends.

Die Verwendung modernster elektronischer Komponenten verbessert das Preis-/ Leistungsverhältnis und die Modulperformance.

Alle Module wird es jeweils in den Ausführungen als CAN, als Ethernet/CAN sowie als HighTemperature (HT) geben. Beginnend mit dem Thermo-8-Modul in Q1 werden Analog-, Counter-Module in Q2 sowie DMS- und ICP-Module ab Q3 folgen.